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Roboterhand, die auf einen beleuchteten Schalter auf einem digitalen Bauteil drückt, der mit Barrierefrei beschriftet ist.

KI und Inklusion

Barrierefreiheit umsetzen

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KI und Inklusion

Diagramm mit 4 Bereichen: Davon 2 unabhängig vom individuellen Bedarf Universal Design und Barrierefreiheit sowie 2 konkret und individuell ja nach Bedarf Angemessene Vorkehrungen und Assistive Technologien
Lösungsraum (continuum of solutions nach Bühler 2016)

Künstliche Intelligenz (KI) kann Menschen mit Behinderungen auf unterschiedliche Arten unterstützen und ihre Teilhabechancen verbessern. Orientierung im unübersichtlichen Feld unterschiedlicher KI-Lösungen bietet der, in der Abbildung dargestellte Lösungsraum nach Bühler 2016.

Universelles Design, Barrierefreiheit, Assistive Technologie und Angemessene Vorkehrungen einschließlich persönlicher Assistenz spannen einen Lösungsraum auf. Anwendungen aus diesen Bereichen lassen sich mit dem Ziel der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen kombinieren. Hierbei kommen zunehmend auch Lösungen auf Basis von KI zum Einsatz.

Assistive Technologien und angemessene Vorkehrungen

KI-Anwendungen können neue Möglichkeiten bei Hilfsmitteln schaffen, wie beispielsweise im Bereich von smarten Brillen, die Texte, Gegenstände und Personen erkennen oder bestimmte Tätigkeiten als Assistent per Sprache oder Einblendungen unterstützen. Aber auch bereits lange existierende Hilfsmittel wie Screenreader können durch KI verbessert und um Funktionen erweitert werden. Einen guten Überblick über KI-gestützte Assistenztechnologien bietet der KI-Kompass mit einem Technologie-Monitor über inklusive KI-Technologien bei der Arbeit.

Auch bei der Erstellung von Texten in Leichter Sprache wird häufig mit KI-Tools gearbeitet, unser Tool Leichte Sprache mit künstlicher Intelligenz bietet einen Überblick darüber, was hierbei zu beachten ist.

Wichtig ist, dass die Verbesserungen der Möglichkeiten durch KI im Bereich der assistiven Technologien nicht dazu führen, dass die Bemühungen eine barrierefreie Umwelt zu gestalten nachlassen. Ansonsten findet eine Verschiebung der Verantwortung auf Menschen mit Behinderungen statt, sowohl in Bezug auf die laufenden Kosten von KI-Tools als auch in Bezug auf den häufig für die Nutzung dieser Tools erforderlichen zusätzlichen Kompetenzerwerb.

Universelles Design und Barrierefreiheit

Viele Tools, die beispielsweise die digitale Barrierefreiheit oder auch ein universelles Design unterstützen, nutzen inzwischen Künstliche Intelligenz. In einigen Fällen ist dies hilfreich, wie beispielsweise beim Finden und Korrigieren von Barrieren in PDF-Dokumenten mit dem Tool PAC 2026. In anderen Fällen, in denen Anbieter von Webangeboten beispielsweise versuchen, die barrierefreie Gestaltung ihrer Angebote durch den Einsatz von sogenannten Overlay-Tools zu umgehen, kann dies im Ergebnis zu weniger zugänglichen Angeboten führen.

Erfahren sie mehr in den zugehörigen Umsetzungstipps, Beispielen und den weiterführenden Links!

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