Ein wichtiges Anliegen ist die Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden. Damit sind nicht nur öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Rathäuser und Volkshochschulen gemeint, sondern auch Gebäude, die für die öffentliche Nutzung vorgesehen sind, sich aber im Privatbesitz befinden, wie zum Beispiel Arztpraxen, Kinos und Geschäfte. Hier finden Sie Umsetzungstipps, wie diese Gebäude geplant werden müssen, damit sie barrierefrei auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.
KI und Inklusion
Barrierefreiheit umsetzen
In diesem Bereich finden Sie Umsetzungstipps und Beispiele zur Umsetzung von Barrierefreiheit. Filtern Sie nach Themen, z. B. Gebäude oder Leichte Sprache, oder nach Anwendungsbereichen, z. B. Events und Veranstaltung oder Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Lassen Sie sich unter A - Z alle Umsetzungstipps und Beispiele in alphabetischer Reihenfolge anzeigen oder durchsuchen Sie die Titel aller Umsetzungstipps und Beispiele unter dem Reiter Suche.
KI und Inklusion
Künstliche Intelligenz (KI) kann Menschen mit Behinderungen auf unterschiedliche Arten unterstützen und ihre Teilhabechancen verbessern. Orientierung im unübersichtlichen Feld unterschiedlicher KI-Lösungen bietet der, in der Abbildung dargestellte Lösungsraum nach Bühler 2016.
Universelles Design, Barrierefreiheit, Assistive Technologie und Angemessene Vorkehrungen einschließlich persönlicher Assistenz spannen einen Lösungsraum auf. Anwendungen aus diesen Bereichen lassen sich mit dem Ziel der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen kombinieren. Hierbei kommen zunehmend auch Lösungen auf Basis von KI zum Einsatz.
Assistive Technologien und angemessene Vorkehrungen
KI-Anwendungen können neue Möglichkeiten bei Hilfsmitteln schaffen, wie beispielsweise im Bereich von smarten Brillen, die Texte, Gegenstände und Personen erkennen oder bestimmte Tätigkeiten als Assistent per Sprache oder Einblendungen unterstützen. Aber auch bereits lange existierende Hilfsmittel wie Screenreader können durch KI verbessert und um Funktionen erweitert werden. Einen guten Überblick über KI-gestützte Assistenztechnologien bietet der KI-Kompass mit einem Technologie-Monitor über inklusive KI-Technologien bei der Arbeit.
Auch bei der Erstellung von Texten in Leichter Sprache wird häufig mit KI-Tools gearbeitet, unser Tool Leichte Sprache mit künstlicher Intelligenz bietet einen Überblick darüber, was hierbei zu beachten ist.
Wichtig ist, dass die Verbesserungen der Möglichkeiten durch KI im Bereich der assistiven Technologien nicht dazu führen, dass die Bemühungen eine barrierefreie Umwelt zu gestalten nachlassen. Ansonsten findet eine Verschiebung der Verantwortung auf Menschen mit Behinderungen statt, sowohl in Bezug auf die laufenden Kosten von KI-Tools als auch in Bezug auf den häufig für die Nutzung dieser Tools erforderlichen zusätzlichen Kompetenzerwerb.
Universelles Design und Barrierefreiheit
Viele Tools, die beispielsweise die digitale Barrierefreiheit oder auch ein universelles Design unterstützen, nutzen inzwischen Künstliche Intelligenz. In einigen Fällen ist dies hilfreich, wie beispielsweise beim Finden und Korrigieren von Barrieren in PDF-Dokumenten mit dem Tool PAC 2026. In anderen Fällen, in denen Anbieter von Webangeboten beispielsweise versuchen, die barrierefreie Gestaltung ihrer Angebote durch den Einsatz von sogenannten Overlay-Tools zu umgehen, kann dies im Ergebnis zu weniger zugänglichen Angeboten führen.
Erfahren sie mehr in den zugehörigen Umsetzungstipps, Beispielen und den weiterführenden Links!
IT & Dokumente
Umsetzungstipps
Beispiele
Weiterführende Links
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Tools in der Teilhabe 4.0-Toolbox zum Thema KI.
Die Teilhabe 4.0-Toolbox ist Ihr Werkzeugkasten für eine barrierefreie digitale Arbeitswelt. Mithilfe der Filter können die Tools zum Beispiel nach Themen, Zielgruppe und Vorwissen gefiltert werden, um zu die passenden Informationen zu finden.
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Kompetenzplattform KI.NRW
Die Kompetenzplattform KI.NRW ist die zentrale Anlaufstelle für Künstliche Intelligenz in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Plattform ist die Vernetzung der Akteure des KI-Ökosystems. Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft soll, unter dem Grundsatz, Menschen in den Mittelpunkt der Gestaltung von Künstlicher Intelligenz zu stellen, unterstützt werden.
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Künstliche Intelligenz (KI) und Arbeit
Ein Leitfaden zur soziotechnischen Gestaltung von KI-Systemen. Die Taschenbuchreihe behandelt Themen der Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation für Fach- und Führungskräfte in KMU, Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie sowie Wissenschaftler*innen.
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Bilder generieren mit KI
KI für alle – inklusiv gedacht! Bilder generieren mit Künstlicher Intelligenz (KI), die Menschen mit Behinderungen zeigen – ohne Vorurteile, Diskriminierung und Bias!
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Bücher zum Thema KI und Inklusion
Die Teilhabe 4.0-Toolbox ist Ihr Werkzeugkasten für eine barrierefreie digitale Arbeitswelt. In einigen Tools werden Bücher, u.a. zum Thema Künstliche Intelligenz vorgestellt.
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Ergebnisse unserer KI-Umfrage auf der REHACARE-Messe 2025
Unsere Umfrage zum Thema Inklusion und KI unter den Besucher*innen der Rehacare-Messe ist beendet. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die Arbeit der Projekte „KI Barrierefrei NRW“ und „Agentur Barrierefrei NRW“ ein.
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KI-Chat von REHADAT-Talentplus
Der KI-Chat findet Antworten auf Fragen zu Arbeitsleben und Behinderung. Ariadne ist die KI-Suchassistentin von REHADAT. Sie wurde mit den Inhalten von Talentplus und vom REHADAT-Lexikon trainiert, um auf Fragen zu beruflicher Inklusion zu antworten.
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Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0)
Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt. Der Bericht wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) erstellt.
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KI-Kompass inklusiv
Ein Projekt zum Thema „KI und Inklusion“ mit einem Wissenspool, Technologie-Monitor, Glossar und Blog zu KI-gestützten Assistenztechnologien, die Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben unterstützen können.
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Smart City Dialog: Gemeinsam zu smarten Kommunen und Regionen
Der Smart City Dialog ist ein Angebot der Bundesregierung. Zielgruppe sind alle, die sich mit den Chancen der Digitalisierung in der Stadtentwicklung beschäftigen. Im Portal finden sich Inspiration, Lösungen und Angebote für zukunftsfähige und lebenswerte smarte Städte und Regionen.
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How To: Clever und fair prompten
Prompts sind mehr als bloße Befehle, da sie die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bilden. KI kann verzerren, Vorurteile übernehmen und damit diskriminieren. Strukturierte, bewusste Prompts können dem entgegenwirken.