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Veranstaltung der Agentur Barrierefrei NRW

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Screenshot eines Videoplayers mit dem großen Dreiecks-Button für Play
©Pixel_perfect auf Pixabay

Videos gelten heutzutage als Mittel der Wahl, um Sachverhalte einfacher, schnell und manchmal auch unterhaltsam darzustellen. Allerdings sind diese Kurzfilme oftmals nicht barrierefrei. So würden beispielsweise Videos veröffentlicht, die Fotos oder Grafiken mit eingeblendetem Text zeigten oder auf deren Tonspur nur Musik zu hören sei. Blinde und sehbehinderte Menschen könnten dadurch nicht auf die eigentliche Information zugreifen, bemängelt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV).

Bunte Würfel zeigen die Wörter ABC und barrierefrei.

Noch recht jung ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS) in Deutschland, auch wenn ihre Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert reichen: Erst im April 2002 wurde die DGS durch das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz offiziell als Sprache anerkannt. Dabei gibt es, wie in der deutschen Lautsprache auch, regionale Unterschiede.

Ebenso folgt die Grammatik anderen Regeln als in der deutschen Lautsprache.

 

Logo: aus der Praxis

… mit Martina Nickles, Behindertenbeauftragte der Hansestadt Herford und leidenschaftliche Verfechterin einer einfachen, verständlichen Kommunikation.

Eines ihrer Hauptziele ist es, Informationen einer möglichst großen Gruppe von unterschiedlichen Personen zugänglich und verständlich zur Verfügung zu stellen. Daher freut sich die gebürtige Westfälin auch über ihren 1. Fachtag zum Thema „Einfache Sprache kurz und klar für Alle“, den sie selbst initiiert und in Kooperation organisiert hat.

Gruppenfoto der 18 Mitwirkenden des Projekts "Leichte Sprache in der Praxis - Wir verstehen uns"

Das erfolgreiche Projekt „Leichte Sprache in der Praxis - Wir verstehen uns“ wurde am 9. November 2023 einem breiten Publikum im Düsseldorfer „Haus der Ärzteschaft“ vorgestellt und erhielt so einen feierlichen Abschluss für drei gemeinsame Jahre Arbeit: Zusammen mit dem Büro für Leichte Sprache des Kompetenzzentrums Barrierefreiheit Volmarstein, der Krebsgesellschaft NRW, der Hochschule für Gesundheit Bochum und der Ärztekammer Nordrhein erarbeiteten die Mitwirkenden zahlreiche Materialien für die Krebsvorsorge und Früherkennung in Leichter Sprache.

Screenshot eines Laptops, auf dem ein Onlineseminar der Agentur Barrierefrei NRW mit 20 Teilnehmern zu sehen ist.

Eine Beteiligung der Behindertenbeiräte bei kommunalen Baumaßnahmen ist gesetzlich vorgeschrieben und wird in einigen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens bereits erfolgreich praktiziert. Wir als Agentur Barrierefrei NRW bieten den Behindertenbeiräten regelmäßig kompakte Schulungen zu diesem Thema an, so auch am 24. und 25. Oktober 2023.

Beispiel eines Overlay-Tools

Alle Kommunen sind bei der Gestaltung ihrer Webseiten zur Barrierefreiheit verpflichtet. Eine kleine Stichprobe bei den Webseiten der größeren Städte in NRW (Städte mit mehr als 75.000 Einwohnern) zeigt leider erheblichen Nachholbedarf bezüglich digitaler Barrierefreiheit.

Ladesäulen für E-Autos sind aus unseren Städten nicht mehr wegzudenken. Sie werden von der Bundesregierung gefördert und sind ein Symbol für die Verkehrswende im Individualverkehr. Damit diese Wende gelingen kann, sind E-Ladesäulen unabdingbar. Nach dem Masterplan Ladeinfrastruktur 2 der Bundesregierung sollen bis 2030 eine Million öffentlich zugängliche Ladepunkte entstehen.

Logo: aus der Praxis

… mit Claudio Berthold, Vorsitzender des Beirats für die Belange von Menschen mit Behinderung in Detmold.

Mit Betroffenen sprechen, Erfahrungen einbeziehen und breite Akzeptanz für Lösungen finden – das zeichnet die ehrenamtliche Arbeit von Claudio Berthold aus. Seit zwei Jahren hat er den Vorsitz im Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung inne.

Referentin Daria Frank steht vor Studierenden, die man nur im Anschnitt sieht, mit welchen Hilfsmitteln diese Gebäude auf Barrierefreiheit überprüfen können.

Das Wintersemester hat begonnen und damit starten auch wieder unsere Schulungen, die unsere Kollegin Daria Frank an der Technischen Universität Dortmund durchführt. Gemeinsam mit ihrem Team wird sie die angehenden Rehapädagoginnen und Rehapädagogen so unterweisen, dass diese öffentlich zugängliche Gebäude begehen und nach einem Kriterienkatalog auf Barrierefreiheit überprüfen können.