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Logo: PIKSLPIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

4. Rampen

Rampen eignen sich nur zur Überwindung kleinerer Höhenunterschiede. So überwindet eine Rampe mit beispielsweise 1 m Länge nur einen Höhenunterschied von 6 cm. Eine Rampe muss bei jeder Witterung gefahrlos begeh- und befahrbar sein. Auf eine Entwässerung der Podeste von Rampen im Außenbereich ist zu achten. Der Bodenbelag muss für die Benutzung z. B. durch Rollstühle, Rollatoren und andere Gehilfen geeignet sein. Vorspringende Gegenstände im Rampenbereich, wie Fallrohre, Briefkästen, Abfallbehälter o. Ä., sollten vermieden werden.

Grundanforderungen

  • 120 cm nutzbare Mindestlaufbreite
  • bei einer Länge von mehr als 6 m und bei Richtungswechseln sind Zwischenpodeste mit einer nutzbaren Länge von mind. 150 cm notwendig
  • max. 6 Prozent Rampensteigung
  • kein Quergefälle
  • keine abwärts führende Treppe in Verlängerung einer Rampe
  • Bewegungsfläche mind. 150 cm x 150 cm am Rampenbeginn und -ende
  • bei steilen Rampen Kennzeichnung des Rampenbeginns durch Belagwechsel

Handläufe

  • beidseitig, Oberkante in 85 cm bis 90 cm Höhe
  • griffsicher und gut umgreifbar
  • zum Beispiel mit rundem oder ovalem Querschnitt mit 3 cm bis 4,5 cm Durchmesser
  • lichter Abstand zur Wand oder zur Halterung 5 cm, Halterung an der Unterseite
  • keine frei in den Raum ragenden Handlaufenden; Handlaufenden nach unten oder zur Seite abrunden
  • kontrastreiche Gestaltung

Radabweiser

  • beidseitig an der Rampe und den Podesten in 10 cm Höhe
  • mind. 120 cm lichte Breite zwischen den Radabweisern
  • Radabweiser nicht erforderlich, wenn Rampe seitlich durch Wand begrenzt ist

Mobile Rampe

  • Notlösung, wenn keine barrierefreie Lösung möglich ist
  • lediglich zur Überwindung von wenigen Treppenstufen
  • auf ausreichende Belastbarkeit achten (mind. 250 kg)

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Letzte Aktualisierung am 07.08.14