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Projekt:

Logo: PIKSLPIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

10. Parkplätze und Rettungswege

PKW-Stellplätze

Grundanforderungen
  • mind. 1 Prozent der PKW-Parkplätze als Behindertenstellplätze ausweisen, mind. jedoch 1 Stellplatz
  • Stellplatz 350 cm breit und 500 cm lang, inkl. eines seitlichen Abstands von 150 cm zum nächsten Objekt
  • falls Stellfläche für Kleinbus vorgesehen ist: 350 cm breit und 750 cm lang, mind. 250 cm lichte Höhe
  • Stellplätze möglichst in unmittelbarer Nähe der barrierefreien Zugänge
Aussteigen
  • schwellenfreie Anbindung an den angrenzenden Verkehrsraum, ggf. durch eine Bordsteinabsenkung
Ausschilderung
  • Kennzeichnung durch das Verkehrszeichen 314 (Parkplatz) in Verbindung mit Zusatzzeichen 1044-10 (nur Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde) nach der Straßenverkehrsordnung
  • Kennzeichnung des Behindertenstellplatzes durch ein Rollstuhlsymbol auf der Parkfläche

Rettungswege

Öffentliche Gebäude müssen den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen und insbesondere den Brandschutzbestimmungen entsprechen. Für Sonderbauten sind diese Anforderungen in einem Brandschutzkonzept zusammenzufassen, in welchem auch die Belange von Menschen mit motorischen und sensorischen Einschränkungen zu berücksichtigen sind.
Rettungswege dienen zur Evakuierung gefährdeter Bereiche. Sie müssen ausgeschildert sein mit Angabe der Fluchtrichtung. Blinde und sehbehinderte Personen benötigen taktile oder akustische Informationen zum Rettungsweg. Personen mit einer starken Mobilitätseinschränkung benötigen zur Überwindung unterschiedlicher Gebäudeebenen einen Aufzug, der im Brandfall aber nicht zur Verfügung steht. Für diesen Personenkreis sind sichere Bereiche für den Zwischenaufenthalt einzurichten, in denen geeignete Rettungsmaßnahmen abgewartet werden können. Eine Lösung ist beispielsweise die Flucht in einen anderen Brandabschnitt. Der Weg zu diesen Bereichen ist ebenfalls klar zu kennzeichnen.

Betriebliche organisatorische Maßnahmen
  • Maßnahmen zur Evakuierung wie die Aufstellung von Brandschutzordnungen, die Benennung von Brandschutzbeauftragten und regelmäßige Räumungsübungen
Beschilderung von Fluchtwegen und Notausgängen
  • Angabe der Fluchtwege in Flucht- und Rettungsplänen
  • Aufstellung von Flucht- und Rettungsplänen in ausreichender Zahl an geeigneten Stellen, z. B. in Eingangsbereichen oder anderen zentralen Orten
  • Fluchtwegschilder auch in taktiler Form
  • in Fluchttreppenhäusern taktile Handlaufinformationen mit Angabe der Ausgänge (siehe Treppen)

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Letzte Aktualisierung am 07.08.14