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Lösungen für Planer:

Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, Lösungsbeispiele für Planer und Berater, 1/2014; 3. überarbeitete Auflage

Projekt:

Logo: PIKSLPIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

2. Informations- und Orientierungssysteme

Systeme, die zur Orientierung und Information ortsunkundiger Personen dienen, erfüllen ihre Aufgabe nur dann zufrieden stellend, wenn sie lückenlos und signalwirksam gestaltet sind. Dazu müssen alle wesentlichen Gebäudeteile und funktionalen Elemente in das Leitsystem einbezogen werden.

Besucherleitsystem

  • lückenlose Ausschilderung der unterschiedlichen Wegebeziehungen
  • Übersichtspläne und –tafeln an zentralen Standorten
  • Leitsystem evtl. unterstützt durch Farb- und Lichtkonzepte
  • Informations- und Leitsystem in den Außenanlagen bei größeren Gebäudekomplexen

Beschilderung

  • gut sichtbare Beschilderung durch ausreichend große Hinweisschilder
  • eindeutige Informationen, z. B. durch Kombination von Schrift und Symbolen

Informationen allgemein

  • Informationen und Orientierungshilfen müssen nach dem Zwei-Sinne-Prinzip angeboten werden, d. h. neben der visuellen erfolgt auch eine akustische oder taktile Vermittlung
  • Vermeidung von Überschneidungen mit anderen Informationen (z. B. Werbung), nicht im gleichen Blick-/Hörfeld anordnen

Visuelle Informationen

  • Informationen mit einem ausreichenden Leuchtdichtekontrast ausstatten (beispielsweise Schwarz/Weiß- oder Hell/Dunkel-Kombinationen)
  • Informationen dürfen durch Blendungen, Spiegelungen und Schattenbildungen nicht beeinträchtigt werden
  • nur aus kurzer Lesedistanz wahrnehmbare Informationen (z. B. textliche Beschreibungen neben Ausstellungsstücken) müssen auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder vom Rollstuhl aus erkennbar sein

Akustische Informationen

  • Informationen müssen auch für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen zur Verfügung stehen
  • zu vermeiden sind: Störgeräusche innerhalb von Räumen, von außen auf den Raum einwirkende Lärmquellen sowie eine schlechte Raumakustik mit zu langen Nachhallzeiten
  • sprachliche Informationen müssen verständlich sein
  • insbesondere bei Alarm- und Warnsignalen müssen Töne oder Tonfolgen eindeutig erkennbar und unterscheidbar sein

Taktile Informationen

  • schriftliche Informationen sowohl in erhabener Profilschrift als auch in Brailleschrift, Ergänzung durch tastbare Piktogramme und Sonderzeichen
  • auch bauliche Elemente oder taktil kontrastreiche Bodenstrukturen sowie Bodenindikatoren können zur Orientierung eingesetzt werden
  • weitere Anforderungen siehe Blindenleitsystem

Wartezone

  • Einsatz von Informationssystemen mit optischer und akustischer Ausgabe

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Letzte Aktualisierung am 07.08.14