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Veranstaltung:

Leichte Sprache in Nordrhein Westfalen
Fachtag der Agentur Barrierefrei NRW am 15. November 2018 in Essen

Veranstaltung:

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Veranstaltung „Bundesteilhabegesetz und Sozialraum. Zusammen neue Wege der Unterstützung finden!“ vom Inklusionskataster NRW am
9. November 2018

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Landesaktionsplan „Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv“
- auch in Leichter Sprache -

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NRW InformierBar - Informationen zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen in NRW

Lösungen nach DIN 18040-1:

Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden
Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden, Lösungsbeispiele (...) unter Berücksichtigung der DIN 18040-1, 10/2017; 4. überarbeitete Aufl.

Inhalt

Computer und Kommunikation

In diesem Bereich finden Sie Informationen über barrierefreie Informationstechnik.

Was ist barrierefreie Informationstechnik?

Barrierefreie Informationstechnik

Barrierefreie Informationstechnik verfolgt das Ziel, digital zur Verfügung stehende Anwendungen und Informationsangebote für alle Menschen nutzbar zu machen. Ein Zugang zur Informationstechnik für Menschen mit Behinderungen kann durch die Informationstechnik selbst erfolgen, zum Beispiel durch integrierte Programme im Betriebssystem. Manche funktionale Einschränkung erfordert jedoch den Einsatz von individuell angepassten Hilfsmitteln, zum Beispiel eine andere Art der Mauszeigerbedienung oder ein Bildschirmvorleseprogramm.
Barrierefreie informationstechnische Lösungen müssen daher immer auch Schnittstellen für individuell angepasste, assistive Technologie für die Ein- oder Ausgabe zur Verfügung stellen.

Im Zuge des Benachteiligungsverbotes im öffentlichen Recht des Bundes und der Länder (Behinderten­gleichstellungsgesetze) und den hiervon abgeleitet entwickelten Rechtsverordnungen zur barrierefreien Informationstechnik (BITV) wird der Begriff der „Barrierefreien Informationstechnik“ vielfach mit Zugänglichkeit von Internetseiten für Menschen mit Behinderungen gleichgesetzt.

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Letzte Aktualisierung am 09.05.18

 

Wen betrifft barrierefreie Informationstechnik?

Anwender

Als Anwender profitieren alle von gut verständlichen, wahrnehmbaren und bedienbaren Programmoberflächen, nicht nur Menschen mit Behinderungen.

Nutzerorganisationen

Nach § 5 des Landesgesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG NRW) können von zugelassenen Nutzerorganisationen Verhandlungen mit kommunalen Körperschaften, deren Verbänden und Unternehmen angestrebt werden um Barrierefreiheit herzustellen.

Dienstleister

Kommunale Körperschaften

Öffentliche Dienstleister und Bereitsteller von Informationen, also von Institutionen des Landes bis hin zu kommunalen Körperschaften sind nach der BITV NRW zur Barrierefreiheit verpflichtet.

Agenturen

Internetdienstleister für die öffentliche Verwaltung werden von den öffentlichen Auftraggebern vielfach um „barrierefreie Gestaltung“, „barrierefreie CMS-Templates“ und „barrierefreies Layout“ gebeten. Gemeint ist damit jeweils, dass die von Ihnen zur Verfügung gestellten Programmoberflächen bzw., die von Ihnen bereit gestellte Informationstechnik den Anforderungen gemäß des Anhangs der Bundes-BITV genügen.

Hersteller und Vertreiber

Eine allgemeine Benutzerfreundlichkeit fordert Programmoberflächen, welche für alle gut verständlich, wahrnehmbar und bedienbar sind.

Darüberhinaus bietet Informationstechnik Lösungen an, die sich für Menschen mit Behinderungen insbesondere in Ausbildung und Beruf ergeben können.

Letzte Aktualisierung am 12.04.18

  

Richtlinien und Prüftools für barrierefreie Informationstechnik

Welche Richtlinien sind relevant?
Was kann und muss ich machen?
Wie kann man Barrierefreiheit von barrierefreier Informationstechnik überprüfen?

Eine kleine Linkliste beantwortet diese Fragen.

"Richtlinien und Prüftools für barrierefreie Informationstechnik" lesen

Letzte Aktualisierung am 10.10.18

  

Neue EU-Webrichtlinie?!

Die Umsetzung der EU-Webrichtlinie (Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen) tritt in Stufen ab September 2018 in Europa in Kraft. Sie muss von den Mitgliedsstaaten fristgerecht in nationales Recht umgesetzt werden. Sie verpflichtet den öffentlichen Sektor zur Umsetzung von digitaler Barrierefreiheit.

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Letzte Aktualisierung am 28.05.18

  

Hintergrund

Grundgesetz Artikel 3, Absatz 3:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Mit der Ergänzung des Artikels 3 Absatz 3 des Grundgesetzes durch den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ konnte im November 1994 endlich erreicht werden, dass ein Benachteiligungsverbot zu Gunsten behinderter Menschen tatsächlich Verfassungsrang erhielt.

Mit dem seit 01. Mai 2002 in Kraft getretenen Behindertengleichstellungsgesetz wurde dieser Verfassungsrang umgesetzt in ein Bundesgesetz, welches für Träger öffentlicher Gewalt ein Benachteiligungsverbot festschreibt. Zusätzlich legt dieses Gesetz fest, dass in Zielvereinbarungen als ergänzendes Instrument eine Herstellung von Barrierefreiheit auch für andere Bereiche geschaffen werden soll.

Damit durch Informationsvermittlung öffentlicher Stellen keine Benachteiligung für Menschen mit Behinderung entstehen kann, regelt eine seit dem am 28. April 2002 in Kraft getretene Rechtsverordnung Einzelheiten für Träger öffentlicher Gewalt des Bundes in Bezug auf Informationstechnik.
Das Land Nordrhein-Westfalen folgte 2004 mit einem entsprechenden Landesbehindertengleichstellungsgesetz, dem ebenfalls Rechtsverordnungen folgten:

  • Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung Nordrhein-Westfalen - BITV NRW)
  • Verordnung zur Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde und sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren nach dem Behindertengleichstellungsgesetz NRW (Verordnung über barrierefreie Dokumente - VBD NRW)
  • Verordnung zur Verwendung von Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen im Verwaltungsverfahren nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (Kommunikationshilfenverordnung Nordrhein-Westfalen - KHV NRW)

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Letzte Aktualisierung am 12.04.18