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Inhalt

Neue VDI Richtlinie zur Barrierefreiheit erschienen

Logo der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik

Im November 2017 neu erschienen ist die Richtlinie VDI 6008 Blatt 4 - Möglichkeiten der Aufzugs- und Hebetechnik. In der Richtlinie, an deren Erstellung auch die Agentur Barrierefrei NRW beteiligt war, werden aktuelle aufzugs- und fördertechnische Lösungsansätze für die Gestaltung barrierefreier Lebensräume sowohl im öffentlichen Bereich wie auch im Bereich des privaten Wohnungsbaus aufgezeigt. Sie versteht sich als Ergänzung zu den gültigen Baunormen für Barrierefreiheit und Regeln für die Fördertechnik.

Die VDI 6008 Blatt 4 stellt neben allgemeinen Anforderungen an Aufzugs- und Fördertechnik auch in systematischer Art und Weise die Anforderungen vor, die sich aus der technischen Umsetzung nach Aufzugs- oder Maschinenrichtlinie ergeben. Die Richtlinie macht zudem Angaben zu den Anforderungen an fördertechnische Anlagen und deren barrierefreie Nutzungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Nutzer und Nutzergruppen. Sie differenziert dabei nach Bestands- und Neubauten sowie nach der privaten bzw. öffentlichen Nutzung von Liegenschaften. Ergänzend, im Anhang der Richtlinie findet man eine umfassende Prüfliste für die Ausführung von barrierefreier Fördertechnik, die ein nützliches Planungswerkzeugs darstellt.

Aktualisiert ( Freitag, 24. November 2017 um 13:21 )
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Seminar zur Barrierefreiheit im Kreis Borken

Blick auf Seminarraum und Gruppe in Bocholt

Auf Einladung des Blinden- und Sehbehinderten-Vereins Bocholt/ Borken und der Initiative "Barrierefrei leben in Borken" informierte die Agentur Barrierefrei NRW am 13.11.2017 im Textilwerk Bocholt über Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum sowie in öffentlich zugänglichen Gebäuden. An dem Seminar nahmen auch Mitarbeitende des Kreises und der Stadt Borken aus dem Bau- und Sozialbereich teil. Themen der Veranstaltung waren neben rechtlichen und technischen Grundlagen auch aktuelle Gesetzesänderungen zur Barrierefreiheit. In konstruktiver Weise wurden konkrete Lösungen diskutiert, die die neusten Anforderungen an die Barrierefreiheit berücksichtigen.

Aktualisiert ( Freitag, 24. November 2017 um 12:09 )
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Hintergrund

Grundgesetz Artikel 3, Absatz 3:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Mit der Ergänzung des Artikels 3 Absatz 3 des Grundgesetzes durch den Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" konnte im November 1994 endlich erreicht werden, dass ein Benachteiligungsverbot zu Gunsten behinderter Menschen tatsächlich Verfassungsrang erhielt.

Mit dem seit 01. Mai 2002 in Kraft getretenen Behindertengleichstellungsgesetz wurde dieser Verfassungsrang umgesetzt in ein Bundesgesetz, welches für Träger öffentlicher Gewalt ein Benachteiligungsverbot festschreibt. Zusätzlich legt dieses Gesetz fest, dass in Zielvereinbarungen als ergänzendes Instrument eine Herstellung von Barrierefreiheit auch für andere Bereiche geschaffen werden soll.

Damit durch Informationsvermittlung öffentlicher Stellen keine Benachteiligung für Menschen mit Behinderung entstehen kann, regelt eine seit dem am 28. April 2002 in Kraft getretene Rechtsverordnung Einzelheiten für Träger öffentlicher Gewalt des Bundes in Bezug auf Informationstechnik.
Das Land Nordrhein-Westfalen folgte 2004 mit einem entsprechenden Landesbehindertengleichstellungsgesetz, dem ebenfalls Rechtsverordnungen folgten:

  • Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung Nordrhein-Westfalen - BITV NRW)
  • Verordnung zur Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde und sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren nach dem Behindertengleichstellungsgesetz NRW (Verordnung über barrierefreie Dokumente - VBD NRW)
  • Verordnung zur Verwendung von Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen im Verwaltungsverfahren nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (Kommunikationshilfenverordnung Nordrhein-Westfalen - KHV NRW)
Aktualisiert ( Freitag, 04. November 2016 um 14:18 )
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Erhebungsschulung an der Universität Siegen

Foto der Schulungsgruppe

Am 27. und 28. Oktober 2017 fand an der Universität Siegen zum vierten Mal die Erhebungsschulung der Agentur Barrierefrei NRW statt. Im Rahmen des Arbeitsschwerpunkts Bestandsaufnahme werden öffentlich zugängliche Gebäude in ganz NRW erhoben und durch Vermessungen, gezielte Beobachtungen und Befragungen auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht. Die Ergebnisse der Erhebungen werden im Nachgang auf dem Informationsportal NRW-informierBar veröffentlicht und so für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. In diesem Jahr nahmen an der Schulung in Siegen auch erstmals Studierende der Fachhochschule Köln teil.

Aktualisiert ( Dienstag, 07. November 2017 um 09:47 )
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Meilenstein auf dem Weg zum barrierefreien Reisen

Logo Delfiplus

Mit dem erfolgreichen Abschluss des vierjährigen Projekts „DELFIplus - Erweiterung von DELFI unter besonderer Berücksichtigung mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmer“ ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum barrierefreien Reisen mit dem Öffentlichen Personenverkehr erreicht worden. Wesentlicher neuer Bestandteil des zukünftigen DELFI werden Informationen zum barrierefreien Reisen für mobilitätseingeschränkte Verkehrsteilnehmer sein.

Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB)der Evangelischen Stiftung Volmarstein war im Konsortium maßgeblich an der Erarbeit der Kriterien zur Barrierefreiheit, an der Konzeption zur Beauskunftung, an der Evaluation eines Demonstrator-Systems sowie der Erstellung des DELFIplus-Handbuchs beteiligt.

Aktualisiert ( Mittwoch, 08. November 2017 um 08:55 )
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